Hintergrundinformationen

Die Idee des Weltraumaufzugs

Concept of Space Elevator

Die Grundlegende Idee des „Space Elevator“ geht zurück bis zum Jahre 1895, als der Wissenschaftler Konstantin Tsiolkovsky in Betracht zog, einen Turm von der Erdoberfläche bis hoch zum geostationären Orbit des Weltalls zu bauen. Der Artsutanov-Artikel aus dem Jahr 1960 beabsichtigte eine Seilstruktur bis zum geostationären Orbit zu spannen.

Das Hauptziel war und ist es immer noch, Nutzlasten - Satelliten, Astronauten oder andere Gegenstände - günstig, sicher und umweltfreundlich ins Weltall zu befördern. Die Idee könnte eine Alternative zum teuren Einsatz von Raketen sein.

Das aktuelle Konzept des Weltraumaufzugs basiert auf einem Seil, das von der Erdoberfläche bis zum geostationären Orbit reicht. Um das Seil im Hinblick auf Gravitations- und Rotationskräfte gespannt zu halten, muss das Zentrum der Masse des Weltraumaufzugs über diesem Orbit gehalten werden. Am Seil ist ein Aufzug befestigt, der die Nutzlast ins All befördert. Die Energieversorgung soll mit Techniken wie dem „Power Beaming“ erfolgen (bspw. mit einem Laser von der Erdoberfläche aus). Ebenso sollen Solarzellen zum Einsatz kommen.

European Space Elevator Challenge

Die Aufgabe ist es, einen Climber unter vorgegeben Anforderungen zu erschaffen (siehe auch das Regelwerk). Dabei sollen die Anforderungen an einen echten Weltraumaufzug im Auge behalten werden.

Unser Fokus liegt auf:

Die Ziele der European Space Elevator Challenge sind es,

Diese Ziele sind als Langzeitziele zu betrachten und können nicht mit nur einem Wettbewerb erfüllt werden. Deshalb ist es unser Anliegen die European Space Elevator Challenge jährlich stattfinden zu lassen.

Die Organisatoren

Die European Space Elevator Challenge wird organisiert von WARR e.V, der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt der Technischen Universität München (TUM). Sie ist dem Lehrstuhl für Raumfahrttechnik (lrt) angegliedert.

Die WARR wurde 1962 gegründet und ist eine der ältesten wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaften der TUM. Das Ziel der WARR ist es, ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, neben ihrem Studium wissenschaftlich zu arbeiten und Erfahrung in praktischen Projekten zu sammeln. Die über 100 Mitglieder sind in mehreren Gruppen organisiert, die an verschiedenen Themen wie Hybridtriebwerken, Cubesats, dem Weltraumaufzug und dem Hyperloop arbeiten.

EUSPEC 2016 Teaser

Sponsoren und Partner

Vestner hochhinaus Linde Aliens Bergsport Tendon Güth & Wolf Teijin Aramid Fakultät für Maschinenwesen - Technische Universität München Wiese Foto + Film Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt BESL EuroSpaceward